Lollipop-Fähnlinachmittag

Bei strahlendem Wetter trafen sich die Mitglieder des Fähnlein Lollipop beim Wasserturm. Nachdem wir ein Olé geschrien hatten, erschien ein lebensgrosser Schläggstängel und stellte sich als Lollipop vor. Ohne weiteres rannte er dann aber davon und hinterliess uns als eine perplexe Gruppe Pfadis. Wir sammelten uns und gingen in die Richtung, in die der Lollipop geflüchtet war.

Bald trafen wir auf eine Spur aus Sugus. Hinten auf der Alp trafen wir den Lollipop wieder an. Damit er uns sein Problem erklären konnte, mussten wir zuerst mit ihm ins Schlaraffenland gelangen – mit einem Purzelbaum und dem Gedanken an unser Lieblingsessen reisten wir dorthin. Der Lollipop erzählte nun, er habe einen Drohbrief erhalten, dass „die Bösen“ nicht besiegt seien und zurück kämen. Da er sich aber nicht mehr erinnern konnte, wer diese Bösen aber waren und was sie schon angerichtet hatten, mussten wir ihm auf die Sprünge helfen. Anhand von drei Krokis konnten wir stückweise die Legende des Fähnleins Lollipop aufarbeiten. Kurz zusammengefasst geht diese wie folgt:

– Vor langer Zeit wurde der Lollipop aus dem Schlaraffenland entführt. Die Bösen hielten ihn als Geisel gefangen und versuchten, Informationen aus ihm zu kriegen, die ihnen beim Ergreifen der Weltherrschaft behilflich hätten sein können. Glücklicherweise wurde der Lollipop aber gerettet, und zwar von seinen Freunden, dem Sugus und der Dattel im Speck, welche wiederum Hilfe von einer Gruppe Pfadis hatten. Die Bösen wurden nach ihrer Niederlage zur Strafe unsichtbar gemacht, und dem tapferen Lollipop nannte sich die Pfadigruppe Fähnlein Lollipop. –

Nun wussten wir, was es mit der Gründung unseres Fähnleins auf sich hatte, doch die Bösen beeindruckten uns mehr. Da sie ja unsichtbar waren, konnten wir sie nicht einfach bekämpfen. Die Lösung fand sich schnell, und da wir vom Lollipop erfuhren, dass die Bösen geometrische Figuren und Salbei hassten, kreierten wir ein wunderschönes Waldmandala mit Salbei von den örtlichen Salbeibäumen. Dazwischen kam auch der Spass nicht zu kurz, wir spielten viele Spiele und machten einige lustige Gruppenfotos. Schlussendlich war der Eingang zum Schlaraffenland durch das Mandala geschützt, und wir wollten nach Hause gehen. Der Lollipop forderte uns aber noch auf, uns mit Steckbriefen und Zeichnungen in einer Fähnlichronik zu verewigen, damit er uns nicht vergesse und auf immer unser Maskottchen bleiben könne. Dieser Aufforderung gingen wir gerne nach, und später dann glücklich nach Hause.

By |2014-05-24T18:17:41+00:00Samstag, 24. Mai 2014|Berichte/Fotos|0 Kommentare

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